Ein Geschmack wie früher
Für viele gehört Letscho genauso selbstverständlich in eine DDR-Soljanka wie Jagdwurst und Gewürzgurken. Das Paprika-Tomaten-Gemüse bringt Farbe, leichte Süße und einen kräftigen Gemüsegeschmack in die Suppe. Gerade zusammen mit angeröstetem Tomatenmark, Zwiebeln und einer herzhaften Wursteinlage entsteht daraus ein Geschmack, den viele noch von früher kennen.
Doch auch bei Soljanka mit Letscho gibt es nicht nur ein einziges Rezept. Manche verwenden ein ganzes Glas, andere nur einige Löffel. Einige kochen zusätzlich mit frischer Paprika, andere verlassen sich vollständig auf das Gemüse im Letscho.
Unser Rezept orientiert sich an einer kräftigen Wurstsoljanka nach DDR-Art. Das Letscho spielt dabei eine wichtige Rolle, soll aber nicht den gesamten Topf dominieren. Gewürzgurken, Brühe, Wurst und Tomatenmark müssen weiterhin deutlich zu schmecken sein.
Soljanka mit Letscho kurz erklärt
Letscho eignet sich hervorragend für Soljanka, weil es Paprika, Tomate und Gemüsearomen miteinander verbindet. Für vier Personen reichen je nach Produkt häufig etwa 300 bis 400 Gramm. Zusätzliches Tomatenmark sorgt für mehr Tiefe und Röstaromen. Gewürzgurken bringen anschließend die charakteristische Säure.

Unser Rezept für Soljanka mit Letscho
Die folgenden Mengen ergeben ungefähr vier kräftige Portionen. Wird die Soljanka als Vorspeise serviert, können entsprechend mehr Personen davon essen.
Zutaten für 4 Personen
- 500 g Jagdwurst, Fleischwurst oder eine passende Mischung
- 2 mittelgroße Zwiebeln
- 4 bis 5 Gewürzgurken
- 300 bis 400 g Letscho
- 2 EL Tomatenmark
- 750 ml bis 1 Liter passende Fleisch-, Rinder- oder andere geeignete Brühe
- etwas Gurkenlake nach Geschmack
- 1 bis 2 Lorbeerblätter
- schwarzer Pfeffer
- etwas edelsüßes Paprikapulver nach Geschmack
- bei Bedarf etwas Öl oder Bratfett
- Schmand oder saure Sahne zum Servieren
- Zitrone nach Geschmack
Unser Tipp zur Letscho-Menge
Geben Sie nicht automatisch ein großes Glas Letscho vollständig in einen kleinen Topf. Produkte unterscheiden sich deutlich in Konsistenz, Süße und Paprikaanteil. Beginnen Sie mit einer vernünftigen Menge und entscheiden Sie beim Abschmecken, ob noch etwas fehlt.
Welches Letscho eignet sich für Soljanka?
Ideal ist ein klassisches Letscho mit deutlich erkennbarem Paprika- und Tomatenanteil. Es sollte würzig schmecken, aber nicht extrem süß sein.
Sehr süße Produkte können die Soljanka geschmacklich in eine Richtung verschieben, die später nur schwer auszugleichen ist. Auch stark gewürztes oder scharfes Letscho sollte vorsichtig verwendet werden, wenn eine klassische Variante gewünscht ist.
Das wichtigste Kriterium ist deshalb nicht der Hersteller, sondern der Geschmack des Produkts.
Warum überhaupt Letscho?
Letscho erfüllt mehrere Aufgaben gleichzeitig. Die Paprika sorgt für Gemüsegeschmack, Tomate verstärkt die rote Grundlage und die enthaltene Flüssigkeit verbindet sich mit der Brühe.
Dadurch wird die Soljanka voller und kräftiger. Gleichzeitig bringt Letscho häufig eine leichte Süße mit, die einen interessanten Gegenpol zur Säure der Gewürzgurken bildet.
Warum diese Zutat für viele DDR-Rezepte so wichtig ist, erklären wir ausführlich im eigenen Wissensbeitrag Warum gehört Letscho in die Soljanka?
Letscho ersetzt Tomatenmark nicht vollständig
Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass Tomatenmark überflüssig wird, sobald Letscho verwendet wird. Beide Zutaten bringen schließlich Tomate in den Topf. Geschmacklich erfüllen sie jedoch unterschiedliche Aufgaben.
Tomatenmark ist stark konzentriert und kann angeröstet werden. Dadurch entstehen kräftige Röstaromen und zusätzliche Tiefe. Letscho bringt dagegen Gemüse, Paprika und Flüssigkeit mit.
| Zutat | Hauptaufgabe |
|---|---|
| Tomatenmark | Konzentrierter Tomatengeschmack, Farbe und Röstaromen |
| Letscho | Paprika, Tomate, Gemüse und Flüssigkeit |
| Gewürzgurken | Säure, Würze und Struktur |
| Brühe | Verbindende Grundlage |
Soljanka mit Letscho Schritt für Schritt kochen
1. Wurst vorbereiten
Die Wurst in schmale Streifen oder kleine Würfel schneiden. Jagdwurst eignet sich besonders gut, aber auch Fleischwurst oder eine Mischung verschiedener geeigneter Sorten funktioniert.
Wer mehrere Sorten verwendet, sollte sie ungefähr gleich groß schneiden. Dadurch verteilt sich die Einlage später gleichmäßig im Topf.
2. Zwiebeln schneiden
Die Zwiebeln schälen und fein würfeln oder in schmale Streifen schneiden. Sie bilden gemeinsam mit Tomatenmark die aromatische Grundlage.
3. Gewürzgurken vorbereiten
Die Gurken in feine Streifen schneiden. Die Lake zunächst aufheben und nicht direkt vollständig in den Topf geben.
Sie wird später beim Abschmecken benötigt und sollte deshalb als Würzmittel behandelt werden.
4. Wurst kurz anrösten
Die vorbereitete Wurst in einem großen Topf kurz anbraten. Dabei geht es nicht darum, sie knusprig oder dunkel zu bekommen. Leichte Röstaromen reichen vollkommen aus.
Anschließend kann die Wurst vorübergehend aus dem Topf genommen werden.
Aus Erichs Küche
Die Wurst musste nicht schwarz gebraten werden. Ein bisschen Farbe reichte. Danach kamen die Zwiebeln in denselben Topf. So blieb der Geschmack vom Anbraten gleich drin und wurde nicht verschenkt.
5. Zwiebeln anschwitzen
Die Zwiebeln im vorhandenen Bratfett bei mittlerer Hitze anschwitzen. Falls nötig, etwas Öl ergänzen.
Sie sollen weich und glasig werden und dürfen leicht Farbe annehmen. Stark verbrannte Zwiebeln bringen dagegen Bitterkeit in die Suppe.
6. Tomatenmark anrösten
Das Tomatenmark zu den Zwiebeln geben und kurz mitrösten. Dabei ständig rühren. Sobald es kräftiger duftet und etwas dunkler wird, geht es weiter.
Tomatenmark darf nicht schwarz werden. Verbranntes Tomatenmark gehört zu den häufigsten Ursachen einer bitteren Soljanka.
Mehr dazu erfahren Sie unter Warum gehört Tomatenmark in die Soljanka?
7. Letscho hinzugeben
Jetzt kommt das Letscho in den Topf. Alles gründlich mit den Zwiebeln und dem Tomatenmark vermischen.
Bereits in diesem Moment lässt sich gut erkennen, wie viel Gemüse das verwendete Letscho enthält. Bei einem sehr festen, paprikareichen Produkt kann etwas weniger ausreichend sein als bei einer dünneren Variante.
8. Mit Brühe auffüllen
Nun wird mit Brühe aufgegossen. Beginnen Sie zunächst mit etwa 750 Millilitern. Während des Kochens kann jederzeit weitere Brühe ergänzt werden.
Die Soljanka sollte reichhaltig sein, aber noch eine deutliche Suppenkonsistenz behalten.
Welche Brühe am besten passt, erklären wir im Beitrag Welche Brühe eignet sich für Soljanka?
9. Wurst zurück in den Topf
Die angeröstete Wurst wieder hinzugeben und alles gut vermischen. Jetzt beginnen sich Fleisch-, Tomaten-, Paprika- und Zwiebelaromen miteinander zu verbinden.
10. Gewürzgurken hinzufügen
Die vorbereiteten Gurkenstreifen kommen nun ebenfalls in die Suppe. Sie liefern die charakteristische säuerliche Komponente.
Die Gurkenlake bleibt zunächst noch draußen. Erst nachdem die Soljanka einige Minuten gekocht hat, wird entschieden, ob zusätzliche Säure notwendig ist.
11. Gewürze ergänzen
Lorbeer und schwarzen Pfeffer hinzugeben. Wer Paprikapulver verwenden möchte, sollte zunächst vorsichtig dosieren, denn das Letscho bringt bereits Paprikageschmack mit.
Salz wird zu diesem Zeitpunkt am besten noch nicht oder nur sehr zurückhaltend verwendet.
12. Ruhig köcheln lassen
Die Soljanka etwa 20 bis 30 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen. Starkes Sprudeln ist nicht notwendig.
Während dieser Zeit verbinden sich die Aromen und die Brühe nimmt Geschmack von Wurst, Letscho, Gurken und Gewürzen auf.
Erst jetzt kommt die Gurkenlake
Nach der ersten Kochzeit wird die Soljanka probiert. Fehlt Säure, kann nun etwas Gurkenlake hinzugegeben werden.
Beginnen Sie mit wenigen Esslöffeln. Danach umrühren, kurz weiterköcheln lassen und erneut probieren.
Warum wir Gurkenlake nicht nach Millilitern festschreiben
Gurkenlake unterscheidet sich erheblich. Manche ist ausgesprochen sauer und salzig, andere deutlich süßer und milder. Deshalb ist das Abschmecken zuverlässiger als eine vermeintlich exakt richtige Mengenangabe.
Wie sollte eine gute Soljanka mit Letscho schmecken?
Eine gelungene Soljanka sollte nicht ausschließlich nach Letscho schmecken. Das Gemüse ist wichtig, bleibt aber Teil eines größeren Zusammenspiels.
- Die Wurst sorgt für herzhaften Geschmack.
- Letscho bringt Paprika und Tomate.
- Tomatenmark liefert zusätzliche Tiefe.
- Gewürzgurken sorgen für Säure.
- Brühe verbindet alle Zutaten.
- Pfeffer und weitere Gewürze runden den Geschmack ab.
Wenn eine dieser Komponenten sämtliche anderen überdeckt, ist die Balance noch nicht erreicht.
Wie viel Letscho ist zu viel?
Das merkt man spätestens beim Probieren. Schmeckt die Suppe hauptsächlich nach Paprika und süßlicher Tomate, wurde möglicherweise zu viel verwendet.
Auch die Konsistenz kann einen Hinweis geben. Sehr große Mengen Letscho machen die Soljanka deutlich gemüsiger und teilweise dickflüssiger.
Das ist nicht grundsätzlich schlecht, verändert jedoch den Charakter. Wer eine klassische, wurstbetonte Soljanka möchte, sollte das Letscho deshalb nicht zur Hauptzutat machen.

Unser Küchentipp
Bei Letscho gilt dieselbe Regel wie bei Gurkenlake: Nachlegen ist einfach. Herausnehmen ist schwierig. Deshalb lieber zunächst etwas weniger verwenden und später entscheiden.
Braucht Soljanka mit Letscho noch frische Paprika?
Nein. Letscho enthält bereits Paprika. Zusätzliche frische Paprika ist deshalb keine Pflicht.
Wer deutlich sichtbare Paprikastreifen und mehr Gemüse im Topf möchte, kann trotzdem eine kleine Menge ergänzen. Rote Paprika eignet sich dafür besonders gut.
Mehr zu diesem Thema finden Sie unter Welche Paprika eignet sich für Soljanka?
Kann man Letscho und frische Paprika kombinieren?
Ja. Dann sollte die Gesamtmenge an Paprika jedoch berücksichtigt werden. Ein großes Glas Letscho plus mehrere frische Paprikaschoten verändert den Charakter der Suppe deutlich.
Für einen normalen Familientopf reicht neben Letscho meistens eine kleine Menge frische Paprika vollkommen aus.
Warum Letscho für viele zur DDR-Soljanka gehört
Letscho war eine praktische Möglichkeit, Paprika und Tomate gemeinsam in den Topf zu bringen. Gerade für eine kräftige Suppe wie Soljanka passte diese Kombination hervorragend.
Das bedeutet allerdings nicht, dass jede DDR-Soljanka zwingend Letscho enthielt. Familienrezepte und Gaststättenküchen unterschieden sich. Für viele gehört sein Geschmack trotzdem untrennbar zur Erinnerung an Soljanka von früher.
Was tun, wenn das Letscho sehr süß ist?
Letscho kann je nach Produkt deutlich unterschiedlich schmecken. Manche Varianten sind kräftig tomatig und paprikabetont, andere besitzen eine spürbare Süße. Gerade bei Soljanka kann das problematisch werden, weil zusätzlich Zwiebeln, Tomatenmark und manchmal auch süßlich eingelegte Gurken im Topf landen.
Ist das verwendete Letscho bereits deutlich süß, sollte deshalb besonders vorsichtig mit weiteren süßlichen Zutaten gearbeitet werden. Zusätzlicher Zucker gehört dann selbstverständlich nicht in die Suppe.
Auch bei der Gurkenwahl lohnt sich ein genauer Blick. Sehr süß-saure Gurken können zusammen mit süßlichem Letscho schnell ein unausgewogenes Ergebnis erzeugen.
Unser Tipp bei süßem Letscho
Verwenden Sie zunächst eine kleinere Menge Letscho und gleichen Sie den Geschmack nicht sofort mit viel Gurkenlake aus. Erst nach einigen Minuten Kochzeit erneut probieren und dann gezielt nachjustieren.
Was tun, wenn zu viel Letscho im Topf ist?
Ist die Soljanka bereits sehr stark von Letscho geprägt, helfen meist keine einzelnen Gewürze. Sinnvoller ist es, die gesamte Grundlage etwas zu erweitern.
Ist die Soljanka bereits sehr stark von Letscho geprägt, helfen meist keine einzelnen Gewürze. Sinnvoller ist es, die Grundmenge vorsichtig mit passenden, wenig süßen Zutaten zu erweitern.
Je nach Ausgangslage können beispielsweise zusätzliche Wurst beziehungsweise Fleisch und eine passende Brühe das Verhältnis wieder ausgleichen. Welche Zutaten sinnvoll sind, hängt davon ab, ob die Soljanka gleichzeitig bereits sehr salzig, sauer, süß oder dick ist.
Wichtig ist, danach erneut vorsichtig abzuschmecken. Mehr Brühe verändert schließlich auch Salz, Säure und Konsistenz.
Kann Soljanka mit Letscho zu dick werden?
Ja. Besonders sehr festes, gemüsereiches Letscho kann die Suppe deutlich sämiger machen. Kommt zusätzlich viel Tomatenmark in den Topf, wirkt die Soljanka schnell eher wie ein dicker Eintopf.
In diesem Fall kann portionsweise zusätzliche Flüssigkeit ergänzt werden. Ob dafür normale Brühe, eine milde beziehungsweise ungesalzene Brühe oder etwas Wasser sinnvoll ist, hängt davon ab, wie kräftig und salzig die Soljanka bereits schmeckt.
Weitere Hinweise finden Sie unter Soljanka zu dick: Was tun?
Kann Letscho die Soljanka zu dünn machen?
Auch das ist möglich, wenn ein sehr flüssiges Letscho verwendet wird und gleichzeitig viel Brühe in den Topf kommt. Deshalb sollte die Flüssigkeitsmenge nicht unabhängig vom Letscho festgelegt werden.
Ist die Soljanka zu dünn, kann sie eine Weile ohne Deckel weiterköcheln. Dadurch verdampft Wasser und der Geschmack konzentriert sich.
Alle Möglichkeiten haben wir unter Soljanka zu dünn: Was tun? ausführlich beschrieben.
Was tun, wenn die Soljanka durch Letscho zu süß wird?
Ein zu süßer Geschmack sollte nicht hektisch mit Essig, großen Mengen Gurkenlake, Salz oder zusätzlicher Schärfe bekämpft werden. Dadurch kann schnell ein weiteres geschmackliches Ungleichgewicht entstehen.
Ist die Soljanka bereits deutlich zu süß, sollte zunächst geprüft werden, ob tatsächlich das Letscho die Hauptursache ist. Auch süße Gewürzgurken, Ketchup, Zucker oder mehrere süßliche Zutaten gemeinsam können dafür verantwortlich sein.
Wie sich eine zu süße Soljanka gezielt ausgleichen lässt, erklären wir ausführlich unter Soljanka zu süß: Was tun?
Was tun, wenn die Soljanka trotz Letscho fad schmeckt?
Mehr Letscho ist nicht automatisch die Lösung. Fader Geschmack kann viele Ursachen haben: eine wenig aromatische Grundlage, fehlende Säure, zu wenig Röstaromen oder sehr milde Einlagen.
Deshalb sollte systematisch geprüft werden, was wirklich fehlt.
Unsere ausführliche Fehlersuche finden Sie unter Soljanka schmeckt fad: Was tun?
Welche Wurst passt besonders gut zu Letscho?
Letscho bringt Paprika, Tomate und eine leichte Süße mit. Dazu passen besonders gut herzhafte, aber nicht extrem dominante Wurstsorten.
Jagdwurst ist eine sehr gute Grundlage. Fleischwurst funktioniert ebenfalls hervorragend. Wer es etwas kräftiger möchte, ergänzt eine kleine Menge Bockwurst oder Kasseler.
| Wurst oder Fleisch | Charakter mit Letscho |
|---|---|
| Jagdwurst | Klassisch, ausgewogen |
| Fleischwurst | Mild und harmonisch |
| Bockwurst | Kräftiger |
| Kasseler | Herzhaft und leicht rauchig |
| Kochschinken | Fleischiger und mild |
Kann man Letscho-Soljanka nur mit Fleisch kochen?
Ja. Wurst ist nicht zwingend notwendig. Gegartes Schweinefleisch, Kasseler oder Rindfleisch können ebenfalls eine gute Grundlage bilden.
Der Geschmack verändert sich dadurch etwas, weil Wurst normalerweise zusätzliche Gewürze und Fett an die Brühe abgibt. Mit einer passenden Brühe und einer aromatischen Grundlage funktioniert eine reine Fleischvariante aber ebenfalls sehr gut.
Mehr dazu unter Welches Fleisch eignet sich für Soljanka?
Kann man Letscho-Soljanka nur mit Jagdwurst kochen?
Ja. Das ist sogar eine sehr einfache und gut steuerbare Variante. Jagdwurst harmoniert hervorragend mit Paprika, Tomate und Gurke.
Wer bewusst einen klaren, vertrauten Geschmack sucht, muss nicht mehrere Wurstsorten mischen.
Welche Gewürze passen zu Soljanka mit Letscho?
Schwarzer Pfeffer und Lorbeer passen sehr gut. Auch etwas Paprikapulver kann verwendet werden, allerdings eher zurückhaltend, weil das Letscho bereits viel Paprikageschmack mitbringt.
Piment oder Senf können je nach Rezept ebenfalls eine Rolle spielen. Entscheidend ist, dass die Gewürze die Gemüse- und Wurstaromen unterstützen und nicht überdecken.
Mehr dazu lesen Sie unter Welche Gewürze gehören in eine Soljanka?
Gehört Senf in Soljanka mit Letscho?
Senf kann in kleiner Menge zusätzliche Würze bringen. Er ist aber keine zwingende Voraussetzung für eine gute Letscho-Soljanka.
Wer ihn verwendet, sollte zurückhaltend beginnen. Ein kleiner Löffel reicht häufig aus, ohne dass die Suppe deutlich nach Senf schmeckt.
Ausführlich behandeln wir diese Frage unter Gehört Senf in die Soljanka?
Wie viel Gurkenlake passt zu Letscho?
Gerade bei Letscho ist die richtige Säure wichtig. Viele Produkte bringen selbst eine leichte Süße mit. Gewürzgurken und Gurkenlake sorgen für den nötigen Gegenpol.
Trotzdem sollte die Lake nicht nach einer festen Milliliterzahl zugegeben werden. Unterschiedliche Gurkengläser können völlig anders schmecken.
Die bessere Methode
- Soljanka zunächst ohne große Menge Gurkenlake kochen.
- Nach 20 bis 30 Minuten probieren.
- Einige Esslöffel Gurkenlake ergänzen.
- Erneut kurz ziehen lassen.
- Noch einmal abschmecken.
Soljanka mit Letscho für 10 Personen
Für eine größere Runde lässt sich das Grundrezept gut hochskalieren. Bei Letscho, Salz und Gurkenlake sollten die Mengen jedoch nicht blind vervielfacht werden.
| Zutat | Menge für ca. 10 Personen |
|---|---|
| Wurst/Fleisch | ca. 1,2–1,5 kg |
| Zwiebeln | 4–5 mittelgroße |
| Gewürzgurken | 10–12 Stück, je nach Größe |
| Letscho | ca. 700–900 g |
| Tomatenmark | ca. 4–5 EL |
| Brühe | ca. 2–2,5 Liter |
| Gurkenlake | nach Geschmack |
Die Angaben sind Richtwerte. Bei einem sehr flüssigen Letscho kann etwas weniger Brühe notwendig sein. Bei einem sehr festen Letscho entsprechend etwas mehr.
Unsere ausführliche Planung finden Sie unter Soljanka für 10 Personen: Mengen und Rezept.
Soljanka mit Letscho für 20 Personen
Bei 20 Personen gilt dasselbe Prinzip. Grundzutaten können relativ proportional erhöht werden, Gewürze und Säure sollten dagegen mehrfach abgeschmeckt werden.
Ein großer Topf reagiert geschmacklich anders als ein kleiner Familientopf. Deshalb ist es sinnvoll, Brühe und Letscho schrittweise einzubauen.
Weitere Mengen finden Sie unter Soljanka wie früher für 20 Personen: Rezept und Menge.
Kann man Letscho-Soljanka einen Tag vorher kochen?
Ja. Soljanka eignet sich hervorragend zum Vorkochen. Gerade bei Letscho verbindet sich die Gemüse- und Tomatenbasis während der Ruhezeit gut mit der Brühe und den herzhaften Einlagen.
Am nächsten Tag sollte die Suppe langsam und gründlich erhitzt und erst danach erneut abgeschmeckt werden.
Mehr dazu unter Warum schmeckt Soljanka am nächsten Tag oft noch besser?
Soljanka mit Letscho für eine Feier vorbereiten
Für Feiern ist diese Variante besonders praktisch. Der gesamte Topf kann am Vortag gekocht werden. Schmand, saure Sahne und Zitrone kommen erst beim Servieren dazu.
Dadurch muss am Tag der Feier nur noch erhitzt und abgeschmeckt werden.
Unsere ausführlichen Tipps finden Sie unter Soljanka vorbereiten für Party und Feier.
Wie wärmt man Soljanka mit Letscho wieder auf?
Am besten langsam bei mittlerer Hitze. Regelmäßig umrühren, damit die dickere Tomaten-Paprika-Grundlage nicht am Boden ansetzt.
Ist die Suppe über Nacht deutlich dicker geworden, kann vor oder während des Erwärmens etwas Brühe ergänzt werden.
Mehr dazu unter Soljanka richtig aufwärmen – so bleibt Geschmack und Konsistenz erhalten.
Kann man Soljanka mit Letscho einfrieren?
Grundsätzlich ja. Letscho, Wurst und Brühe lassen sich in einer fertigen Soljanka gut einfrieren. Einzelne Gemüsebestandteile können nach dem Auftauen allerdings weicher sein.
Schmand oder saure Sahne sollten besser frisch beim Servieren ergänzt werden.
Weitere Hinweise finden Sie unter Kann man Soljanka einfrieren?
Was passt als Beilage zur Letscho-Soljanka?
Einfaches Brot oder ein Brötchen passt besonders gut. Die Soljanka selbst ist reichhaltig genug, sodass keine aufwendige Beilage notwendig ist.
Beim Servieren können Schmand oder saure Sahne und eine Zitronenscheibe ergänzt werden.
Weitere Ideen finden Sie unter Was passt zu Soljanka? Beilagen und Ideen.
Aus Erichs Küche
Beim Letscho wurde nicht mit der Küchenwaage gearbeitet. Man sah, wie viel Gemüse im Topf war, und probierte. Wenn die Soljanka nur noch nach Letscho schmeckte, war es zu viel. Wenn Paprika und Tomate schön mit Wurst und Gurke zusammenkamen, war es richtig.
Häufig gestellte Fragen zur Soljanka mit Letscho
Gehört Letscho in eine DDR-Soljanka?
Letscho gehört für viele Menschen zur typischen DDR-Soljanka. Es bringt Paprika, Tomate und eine leichte Süße in die Suppe. Allerdings wurde Soljanka auch in der DDR unterschiedlich gekocht. Deshalb wäre es falsch zu behaupten, dass jede Soljanka zwingend Letscho enthalten musste.
Wie viel Letscho braucht man für Soljanka?
Für etwa vier Portionen sind 300 bis 400 Gramm Letscho ein guter Ausgangspunkt. Die tatsächlich passende Menge hängt jedoch vom verwendeten Produkt und von den übrigen Zutaten ab. Sehr kräftiges und gemüsereiches Letscho kann sparsamer dosiert werden.
Welches Letscho eignet sich am besten?
Gut geeignet ist ein klassisches Letscho mit deutlich erkennbarem Paprika- und Tomatenanteil. Sehr süße oder stark scharfe Varianten verändern den Geschmack der Soljanka stärker und sollten deshalb vorsichtiger eingesetzt werden.
Kann man ein ganzes Glas Letscho verwenden?
Ja, wenn die Größe des Glases zur Menge der Soljanka passt. Ein ganzes großes Glas kann für einen kleinen Topf allerdings schnell zu viel sein. Entscheidend ist deshalb nicht die Anzahl der Gläser, sondern die tatsächliche Menge und der Geschmack.
Braucht man zusätzlich Tomatenmark?
Wir empfehlen es. Letscho und Tomatenmark erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Letscho bringt Paprika, Tomate und Gemüse in die Suppe, während angeröstetes Tomatenmark für einen konzentrierteren Tomatengeschmack und zusätzliche Tiefe sorgt.
Kann man Soljanka mit Letscho ohne Tomatenmark kochen?
Grundsätzlich ja. Die Soljanka bekommt durch das Letscho bereits eine tomatige Grundlage. Ohne Tomatenmark fehlen jedoch die konzentrierten Tomaten- und Röstaromen. Das Ergebnis kann deshalb etwas milder schmecken.
Braucht man trotz Letscho Gewürzgurken?
Für die von vielen bekannte herzhaft-säuerliche Soljanka sind Gewürzgurken sehr wichtig. Letscho bringt Gemüse und häufig etwas Süße, während die Gurken für Säure und eine zusätzliche Struktur sorgen.
Wie viel Gurkenlake kommt in Soljanka mit Letscho?
Eine allgemeingültige Menge gibt es nicht. Gurkenlake kann je nach Produkt unterschiedlich sauer, salzig und süß sein. Deshalb sollte sie erst gegen Ende der Kochzeit schrittweise hinzugegeben werden.
Kann ich statt Gurkenlake Essig verwenden?
Eine kleine Menge Essig kann Säure liefern, schmeckt aber anders als Gurkenlake. Die Lake bringt zusätzlich Salz, Gewürze und je nach Produkt etwas Süße mit. Wenn Gewürzgurken verwendet werden, bietet es sich deshalb an, zunächst deren Lake zum Abschmecken zu nutzen.
Welche Wurst passt zu Soljanka mit Letscho?
Jagdwurst und Fleischwurst eignen sich besonders gut. Für einen kräftigeren Geschmack können beispielsweise Bockwurst, Kochschinken oder etwas Kasseler ergänzt werden.
Kann ich nur Jagdwurst verwenden?
Ja. Eine Soljanka aus Jagdwurst, Letscho, Gewürzgurken, Zwiebeln, Tomatenmark und Brühe ist eine unkomplizierte und sehr stimmige Variante.
Kann Fleisch zusätzlich zur Wurst hinein?
Ja. Wurst und Fleisch lassen sich gut miteinander kombinieren. Bereits gegartes Schweinefleisch oder etwas Kasseler können zusätzliche Struktur und einen kräftigeren Geschmack bringen.
Welche Brühe passt zu Soljanka mit Letscho?
Eine Fleisch- oder Rinderbrühe eignet sich gut. Wie kräftig und salzig sie sein sollte, hängt jedoch von den übrigen Zutaten ab. Bei stark gewürzter oder salziger Wurst kann eine mildere beziehungsweise ungesalzene Brühe sinnvoll sein.
Muss Letscho mitgekocht werden?
Letscho kann nach dem Anrösten von Zwiebeln und Tomatenmark hinzugegeben und anschließend gemeinsam mit den übrigen Zutaten gekocht werden. Dadurch verbindet sich sein Geschmack mit Brühe, Wurst und Gurken.
Wie lange sollte Soljanka mit Letscho kochen?
Nach dem Zusammenfügen der Zutaten reichen meist etwa 20 bis 30 Minuten ruhiges Köcheln. Danach sollte die Soljanka abgeschmeckt werden.
Warum schmeckt meine Letscho-Soljanka zu süß?
Häufig liegt das am verwendeten Letscho. Manche Produkte enthalten vergleichsweise viel Zucker. Auch süß eingelegte Gewürzgurken können die Wirkung verstärken. Deshalb sollte zunächst geprüft werden, welche Zutat die Süße verursacht.
Warum schmeckt meine Soljanka zu sauer?
Eine mögliche Ursache ist zu viel Gurkenlake. Auch sehr saure Gewürzgurken oder mehrere säuerliche Zutaten gemeinsam können dazu beitragen.
Ist die Säure bereits deutlich zu stark, finden Sie die gezielten Rettungsmöglichkeiten unter Soljanka zu sauer: Was tun?
Warum ist meine Soljanka zu dick?
Festes, gemüsereiches Letscho und viel Tomatenmark können die Konsistenz deutlich verdicken. Welche Flüssigkeit zum Verdünnen sinnvoll ist, hängt auch vom Salzgehalt und der vorhandenen Würzung ab.
Die genaue Vorgehensweise finden Sie unter Soljanka zu dick: Was tun?
Warum ist meine Soljanka zu dünn?
Möglicherweise wurden zu viel Brühe und gleichzeitig ein sehr flüssiges Letscho verwendet. Lassen Sie die Soljanka zunächst ohne Deckel weiterköcheln, damit ein Teil der Flüssigkeit verdampfen kann.
Kann man Soljanka mit Letscho am Vortag zubereiten?
Ja. Soljanka eignet sich sehr gut zum Vorbereiten. Nach dem Abkühlen wird sie gekühlt aufbewahrt und vor dem Essen wieder gründlich erhitzt.
Kann man Soljanka mit Letscho einfrieren?
Grundsätzlich lässt sich die fertige Soljanka einfrieren. Gemüsebestandteile können nach dem Auftauen etwas weicher sein. Schmand oder saure Sahne sollten besser erst frisch beim Servieren hinzugegeben werden.
Kurzantwort: Wie kocht man Soljanka mit Letscho?
Für eine Soljanka mit Letscho werden Wurst und Zwiebeln zunächst vorbereitet und leicht angeröstet. Anschließend wird Tomatenmark kurz mitgeröstet und Letscho hinzugegeben. Mit passender Brühe auffüllen und Gewürzgurken, Wurst, Lorbeer und Pfeffer ergänzen. Die Soljanka etwa 20 bis 30 Minuten ruhig köcheln lassen und erst danach mit Gurkenlake, Salz und weiteren Gewürzen abschmecken. Serviert wird sie nach Geschmack mit Schmand oder saurer Sahne, Zitrone und Brot.
Das richtige Verhältnis ist wichtiger als eine starre Mengenangabe
Gerade bei Letscho lohnt es sich, nicht ausschließlich nach Grammangaben zu kochen. Zwei Produkte mit demselben Gewicht können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein. Ein Glas enthält vielleicht viele feste Paprikastreifen und wenig Flüssigkeit, ein anderes deutlich mehr Tomatensauce.
Deshalb verstehen wir die Mengen in unserem Rezept als Ausgangspunkt. Am Ende entscheidet der Geschmack im Topf.
Eine gute Soljanka mit Letscho sollte weder wie reine Tomatensuppe noch wie ein Topf Letscho mit Wurst schmecken. Die einzelnen Bestandteile sollen miteinander arbeiten.
Was macht Letscho in der Soljanka geschmacklich aus?
Letscho liefert gleich mehrere Geschmacksebenen. Paprika bringt eine leicht fruchtige Gemüsenote, Tomate liefert Säure und Fruchtigkeit und die Zwiebeln im Letscho können eine leichte Süße beitragen.
Genau diese Süße ist gleichzeitig einer der Gründe, weshalb Gewürzgurken so gut dazu passen. Ihre Säure bildet einen Gegenpol.
Die herzhafte Wurst wiederum verhindert, dass die Suppe ausschließlich gemüsig wirkt. Eine passende Brühe verbindet schließlich die unterschiedlichen Komponenten.
Kann man selbstgemachtes Letscho verwenden?
Natürlich. Selbstgemachtes Letscho eignet sich sehr gut, wenn Geschmack und Konsistenz zur Soljanka passen.
Hier gilt allerdings dieselbe Regel wie bei einem gekauften Produkt: Probieren Sie das Letscho zunächst separat. Ist es bereits stark gewürzt, sehr süß oder ausgesprochen scharf, muss die übrige Soljanka entsprechend angepasst werden.
Muss es DDR-Letscho sein?
Nein. Für das Rezept ist entscheidend, wie das Letscho zusammengesetzt ist und schmeckt. Ein klassischer Paprika-Tomaten-Charakter passt besonders gut.
Wer möglichst nah an den eigenen Erinnerungen an Soljanka von früher kochen möchte, kann natürlich gezielt ein Letscho wählen, dessen Geschmack ihm vertraut ist.
Soljanka mit Letscho und Paprika – ist das nicht doppelt?
Zum Teil schon. Letscho enthält normalerweise bereits Paprika. Zusätzliche frische Paprika ist deshalb aus geschmacklicher Sicht nicht notwendig.
Sie kann trotzdem sinnvoll sein, wenn mehr Biss und deutlich sichtbare Gemüsestücke gewünscht werden. Dann sollte die zusätzliche Menge eher überschaubar bleiben.
Welche Paprikafarbe eignet sich zusätzlich?
Rote Paprika harmoniert besonders gut mit der tomatigen Grundlage und besitzt meist eine angenehme Süße. Gelbe Paprika kann ebenfalls verwendet werden.
Grüne Paprika schmeckt herber und kann den Charakter stärker verändern. Wer eine möglichst harmonische klassische Variante möchte, greift deshalb eher zu roter Paprika.
Eine ausführliche Erklärung finden Sie unter Welche Paprika eignet sich für Soljanka?
Welche Zwiebeln passen zur Letscho-Soljanka?
Normale gelbe beziehungsweise braune Speisezwiebeln sind eine sehr gute Wahl. Sie entwickeln beim Anschwitzen eine angenehme Würze und leichte Süße.
Die Zwiebeln sollten nicht verbrannt werden. Dunkle, verbrannte Stellen können zusammen mit zu stark angeröstetem Tomatenmark einen bitteren Geschmack verursachen.
Mehr dazu lesen Sie unter Welche Zwiebeln eignen sich für Soljanka?
Welcher Pfeffer passt?
Schwarzer Pfeffer ist für eine kräftige Wurstsoljanka eine unkomplizierte Wahl. Frisch gemahlener Pfeffer lässt sich gut dosieren und bringt Würze, ohne den Paprika-Tomaten-Geschmack des Letschos zu verdrängen.
Weitere Möglichkeiten erklären wir unter Welcher Pfeffer eignet sich für Soljanka?
Schmand oder saure Sahne zur Letscho-Soljanka?
Beides funktioniert. Schmand ist etwas kräftiger und cremiger, saure Sahne wirkt leichter. Welche Variante besser schmeckt, ist letztlich Geschmackssache.
Die cremige Komponente sollte erst auf dem Teller hinzugegeben werden. So kann jeder selbst entscheiden, wie viel er verwenden möchte.
Mehr dazu finden Sie unter Schmand oder saure Sahne – was gehört traditionell auf eine Soljanka?
Und warum eine Zitronenscheibe?
Zitrone verstärkt die frische säuerliche Seite der Soljanka. Sie sollte jedoch nicht dazu dienen, eine bereits ausreichend saure Suppe noch saurer zu machen.
Am besten wird die Zitrone separat serviert. So kann jeder selbst entscheiden, ob zusätzlicher Zitronensaft gewünscht ist.
Mehr zum Thema finden Sie unter Warum gehört Zitrone zur Soljanka?
Soljanka mit Letscho auf einen Blick
- Für vier Personen sind etwa 300 bis 400 Gramm Letscho ein guter Ausgangspunkt.
- Jagdwurst und Fleischwurst passen besonders gut.
- Tomatenmark kann zusätzlich verwendet und kurz angeröstet werden.
- Gewürzgurken sorgen für den typischen säuerlichen Gegenpol.
- Gurkenlake erst gegen Ende und schrittweise hinzugeben.
- Mit zusätzlichem Salz vorsichtig sein.
- Die Brühe nicht vollständig auf einmal hineingeben.
- Etwa 20 bis 30 Minuten ruhiges Köcheln reichen meist aus.
- Schmand oder saure Sahne erst auf dem Teller ergänzen.
- Die fertige Soljanka lässt sich sehr gut vorbereiten und wieder aufwärmen.
Aus Erichs Küche
Eine gute Soljanka wurde nicht dadurch besser, dass immer noch etwas mehr in den Topf kam. Beim Letscho ist das genauso. Paprika und Tomate sollen zu schmecken sein, aber Wurst und Gurken müssen noch ihren Platz haben. Am Ende wurde probiert – und erst dann entschieden, was noch fehlt.
Fazit: Letscho passt hervorragend zur kräftigen DDR-Soljanka
Letscho ist eine der Zutaten, die viele Menschen unmittelbar mit dem Geschmack einer Soljanka nach DDR-Art verbinden. Die Kombination aus Paprika und Tomate passt hervorragend zu Jagdwurst, Fleischwurst, Zwiebeln und Gewürzgurken.
Entscheidend ist allerdings die richtige Menge. Letscho soll die Soljanka ergänzen und nicht vollständig bestimmen. Für vier Portionen sind etwa 300 bis 400 Gramm ein guter Ausgangspunkt. Je nach Produkt kann etwas mehr oder weniger sinnvoll sein.
Zusammen mit kurz angeröstetem Tomatenmark entsteht eine kräftige Grundlage. Gewürzgurken und etwas Gurkenlake bringen anschließend die notwendige Säure, während eine gute Brühe alle Komponenten miteinander verbindet.
Und genau deshalb bleibt auch bei diesem Rezept das Abschmecken wichtiger als eine vermeintlich perfekte Grammangabe. Wenn Wurst, Paprika, Tomate, Gurke, Säure und Würze miteinander harmonieren, ist die Soljanka richtig.
Die Alternative zum Selbermachen – Soljanka zum Aufwärmen
Verschiedene Hersteller von Soljanka, ein Klick und die DDR-Kultsuppe wird nach Hause geliefert:

Das könnte Sie ebenfalls interessieren
- DDR-Soljanka Rezept: Der Klassiker wie früher
- Warum gehört Letscho in die Soljanka?
- Welche Wurst für Soljanka? Die besten Sorten
- Warum gehört Tomatenmark in die Soljanka?

